Sport der Schlüssel zur Integration

Deutschland ist ein Einwanderungsland und kulturelle, ethnische und sprachliche Vielfalt sind Ausdruck unserer Gesellschaft. Mit uns leben Menschen jeden Alters, jeder Herkunft, jeder Lebensweise, jedes Geschlechts, jeden Berufs.
Diese Vielfalt ist eine enorme Bereicherung für Deutschland. Und sie stellt uns gleichzeitig vor die Aufgabe, geeignete Strategien und Konzepte zu entwickeln, die diese Heterogenität der Gesellschaft berücksichtigen und deren Anerkennung zum Ausdruck bringen. 

Sport ist ein augezechneter Integrationsmotor...

Beim Sporttreiben und bei Sportveranstaltungen lernen sich Menschen unterschiedlichster Kulturkreise kennen. Es werden Gemeinsamkeiten endeckt, Missverständnisse und Vorurteile abgebaut sowie Verständnis und Toleranz aufgebaut. Durch Sport werden Grenzen zwischen verschiedenen Hautfarben, Glaubensrichtungen und Nationalitäten aufgehoben.
Die Verbindung von „Sport" und „Integration“ scheint als geläufige Formulierung und wird in vielerlei Kontexten erwähnt und benutzt. Doch woran liegt dies? Es scheint so, als ob die beiden Rubriken automatisch zusammengehören. Sie bedingen sich nicht gezwungener Maßen jedoch stellen sie gegenseitige Treiber dar.

aktiF – aktiv integrativ – Frauen im Verein ist ein Pilotprojekt zur besseren Integration von Mädchen und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte in die Turn- und Sportvereine des Schwäbischen Turnerbunds e.V.

Das Gemeinschaftsprojekt des Internationalen Bunds e.V. und des Schwäbischen Turnerbunds e.V. zielt darauf ab, Vereine vor allem im ländlichen Raum in ihrer interkulturellen Kompetenz zu stärken, um Mädchen und Frauen aus arabischen Ländern als Teilnehmerinnen der Sport- und Bewegungsangebote von Vereinen zu gewinnen.

Die während des Projekts gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden in aufgearbeiteter Form kontinuierlich in der Infothek der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.


Weiterführende Literatur

Zielgruppenorientierte Integrationsarbeit


Vorschau der Arbeitshilfe für die Praxis