Das Projekt

aktiF  berät, unterstützt und begleitet die Vereine auf ihrem Weg der interkulturellen Öffnung. Die Vereine werden durch Fortbildungen in ihrer interkulturellen Kompetenz gestärkt und über lokale Netzwerke mit Akteuren aus dem Bereich Integrations- und Migrationsarbeit zusammengebracht.

 

Integration ist ein Prozess, an dem wir alle beteiligt sind. Jeder Einzelne kann an den gesellschaftlichen Veränderungen mitwirken und die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft aktiv gestalten." (Wolfgang Fleiner, Vizepräsident Geschäftsführung des Schwäbischen Turnerbunds e.V. (STB), auf der Auftaktveranstaltung am 25.11.2016)

 

aktiF  ist ein Gemeinschaftsprojekt des Internationalen Bunds e.V. (IB) und des Schwäbischen Turnerbunds e.V. (STB). Es wird durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ bis zum 30. Juni 2018 gefördert.


Mentoring und Coaching der Vereine

Während des gesamten Projektzeitraums werden die Pilotvereine vom Projektteam beraten. Dabei kann auf ein breit aufgestelltes Expertenwissen seitens des Sportfachverbandes als auch der politischen Bildung zurückgegriffen werden.

Gemeinsam werden realistisch umsetzbare Ziele formuliert, die der Verein im Laufe des Projekts erreichen möchte. Das Projektteam steht den Vereinen mit Rat und Tat zur Seite. Der Beratungsprozess lehnt sich an die Schritte der Organisationsentwicklung an, sodass eine nachhaltige Veränderung im Verein erreicht werden kann.

Das Projekt aktiF  stellt den Vereinen auch externe ReferentInnen, je nach Thema, für diesen Entwicklungsprozess zur Verfügung. Die Planungen hierzu erfolgen in Absprache.


Projektfahrplan

Beim Auftaktgespräch geht es hauptsächlich um das gegenseitige Kennenlernen und die Darlegung der Projektdetails. Zudem wird der Status quo und der Bedarf des Vereins analysiert.

In dieser Phase erhält der Verein Unterstützung beim Netzwerken, indem entsprechende Zugänge zu Zielgruppen und lokalen Institutionen ermöglicht werden. Darüber hinaus wird dem Verein bei der Gestaltung und Organisation von Bewegungs- und Sportangeboten geholfen.

Die Pilotvereine werden während des Projektes intensiv bei der Ansprache der Zielgruppen und Planung der Angebote betreut. Die Begleitung  und Unterstützung erfolgt hierbei sowohl aus Sicht des Sportverbandes als auch aus der politischen Bildung.

Ab diesem Zeitpunkt werden die Bewegungs- und Sportangebote in den Pilotvereinen durchgeführt. Das Projekttem von aktiF steht den Vereinen und Verantwortlichen dabei jederzeit mit Rat und Tat beiseite.

Für jede geleistete Übungsstunde mit der Projektzielgruppe erhält der Verein 34 € (brutto).

Ablauf des Strategiegesprächs:

  • Auswertung des Selbstchecks interkulturelle Öffnung
  • Identifikation von Ansatzpunkten im Verein anhand eines Mindmaps
  • Auswahl eines Bereichs, in dem erste Veränderungen angestrebt werden
  • Ziel formulieren, das in einem Jahr erreicht wird
  • Ressourcen und Maßnahmen planen zur Zielerreichung

Besprechen weiteren Unterstützungsbedarfs durch das Projektteam "aktiF".

Dauer ca. 2 Stunden, vor Ort beim Verein

 

 

Drei Tage lang diskutieren, informieren und tauschen sich Vereinsvertreter aus ganz Deutschland beim führenden Branchentreff des organisierten Sports aus. Dieses Jahr werden Fragen im Bereich Sportvereinsstrategie und -führung (von A wie Angebotsentwicklung bis Z wie Zukunftsstrategie) nachgegangen. Es werden theoretische Workshops mit unter zu den Bereichen Netzwerke, Zielgruppen und Angebotsentwicklung stattfinden. Dabei stehen ebenso die Themen interkulturelle Öffnung und die Integrationsarbeit von Vereinen auf der Agenda.

Rückblick auf das vergangene Jahr. Gemeinsame Kontrolle, ob formuliertes Ziel erreicht wurde. Diskussion weiteres Vorgehen.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse des Projektes allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren der Pilotvereine sowie allen Kooperations- & Netzwerkpartnern und weiteren Interessierten präsentiert.


Zusätzlich bietet "aktiF" Vereinen die Möglichkeit, kostenfrei Workshops im Verein auszurichten. Die Themen umfassen "Kultursensible Kommunikation", "Umgang mit Vielfalt" und "Diskriminierung". Je nach Zielsetzung und Bedarf können die Vereine auch eigene Themenwünsche einbringen. Dabei werden sowohl Übungsleiter/innen als auch Vereinsfunktionäre angesprochen. Die Workshops werden lokal in den Vereinen ausgerichtet und können auch in geplante Gremiensitzungen oder Vereinsveranstaltungen integriert werden. 

Beim 11. Stuttgarter Sportkongress bietet "akitF" zwei Workshops am Samstag, den 21.10.2017 an. "Gibt es Diskriminierung im (Sport)Verein?" und "Sportverein und Kommune: Partner bei der Integration?".